Messepark vergibt Großaufträge an heimische Bauunternehmen
- Messepark
- 9. Apr.
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Der Messepark setzt bei den Vergaben für das Projekt Messepark NEU bewusst auf regionale Stärke: In der ersten Bauphase wurden bereits über 50 Prozent des gesamten Bauvolumens ausgeschrieben. Mit der Umsetzung wurden bisher ausschließlich Vorarlberger Unternehmen beauftragt, erklärt Eigentümervertreter Guntram Drexel: „Wir sind stolz darauf, dass die Vorarlberger Bauwirtschaft die Leistungsfähigkeit und personellen Ressourcen hat, ein Projekt in dieser Dimension umzusetzen. Mit der Beauftragung von zahlreichen heimischen Unternehmen in allen Größenordnungen wollen wir die Wertschöpfung wenn möglich im Land halten und Arbeitsplätze sichern.“
Die maßgeblichen Baumeisterarbeiten wurden an eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von i+R Bau GmbH vergeben. „Der Zuschlag für die Bauleistungen am Messepark ist für uns ein bedeutender Auftrag. Die Dimension des Projekts und das Bauen im laufenden Betrieb machen es zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir den Messepark Schritt für Schritt weiterentwickeln, so Christian Wenzlink, Geschäftsführer der i+R Bau. Im Hochbau sind die Unternehmen Jäger Bau und Nägele mit tätig, im Tiefbau übernehmen Hilti & Jehle sowie Keller zentrale Aufgaben. Weitere wichtige Gewerke werden ebenfalls von regionalen Unternehmen ausgeführt (Siehe Factbox)
Komplexes Großprojekt mit hohen Anforderungen
Das Bauprojekt „Messepark NEU“ ist in seiner Dimension und Komplexität einzigartig in der Region. Neben umfangreichen Bauleistungen erfordert es vor allem eines: höchste fachliche Kompetenz, personelle Ressourcen und eine mehrjährige Verfügbarkeit der beteiligten Unternehmen, betont JDL Geschäftsführer und Projektverantwortlicher Anton Gustav Birnbaum. „Eine besondere Herausforderung stellt der Umbau bei laufendem Betrieb dar. Das Einkaufszentrum bleibt während der gesamten Bauzeit geöffnet – eine logistische und organisatorische Meisterleistung. Präzise Terminplanung, perfekte Abstimmung zwischen den Gewerken und ein hohes Maß an Sensibilität im Bauablauf sind dabei entscheidend.
Baustart nach Ostern – Einkaufserlebnis bleibt erhalten
Nach jahrelanger Planung ist es nun so weit: Die Baubewilligung liegt vor, die Vorbereitungen für die erste Bauphase starten nach Ostern (7.4.2026). Die erste Bauphase dauert von 2026 bis Anfang 2028. Zum Auftakt wird der Parkplatz Ost beim Interspar samt angrenzender Gebäudeteile abgebrochen. Anschließend beginnt der Aushub für die neue Tiefgarage. Trotz der Bauarbeiten bleibt der Messepark weiterhin voll funktionsfähig: Ein Großteil der Geschäfte bleibt geöffnet, wenn auch teilweise an neuen Standorten. Ersatzparkflächen werden geschaffen, um die Erreichbarkeit sicherzustellen. Messepark-Geschäftsführerin Nicole Schedler erklärt: „Unser Ziel ist es, unseren Besucherinnen und Besuchern auch während der Bauzeit ein attraktives Einkaufserlebnis zu bieten. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Shoppartner:innen mit individuellen Übergangslösungen.“
Starkes Zeichen für regionale Partnerschaft
Von Aushub und Abbruch über Tischler- und Schlosserarbeiten bis hin zu Trockenbau, Hoch- und Tiefbau sowie Elektrotechnik – die Vielfalt der vergebenen Gewerke zeigt die breite Kompetenz der regionalen Betriebe. Anton Gustav Birnbaum: „Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung wird deutlich, wie entscheidend die Verlässlichkeit und das Know-how der heimischen Unternehmen für das Gesamtergebnis sind - von den großen Baufirmen bis zu den auch kleineren und mittleren Gewerken. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung.“



