Jetzt geht es unter die Erde
- Messepark
- vor 4 Tagen
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Aktualisiert: vor 2 Stunden
Wer derzeit den Messepark besucht, erlebt etwas Besonderes: Während außen mit Hochdruck an der Zukunft des Messeparks gebaut wird, bieten im Inneren 60 Shops, Cafés und Lokale das bewährte Einkaufserlebnis mit entspanntem Bummeln, Shoppen und Genießen. Im zweiten Obergeschoss bietet das Panoramafenster zudem einen speziellen Ausblick auf eine der modernsten Baustellen Österreichs.
Der erste wichtige Meilenstein ist nun geschafft. Der Abbruch des ersten Gebäudeteils wurde termingerecht und sicher abgeschlossen. Damit ist der Weg frei für die nächste Bauetappe: Auf dem ehemaligen Parkplatz Ost beginnen jetzt die Aushubarbeiten für die neue Tiefgarage, die Bautätigkeiten verlagern sich somit unter die Erde. „Ein Neubau dieser Größenordnung bei laufendem Betrieb ist eine außergewöhnliche Herausforderung. Umso mehr freut es uns, dass wir den ersten Bauabschnitt wie geplant abgeschlossen haben und unsere Besucher:innen gleichzeitig ihr Einkaufserlebnis genießen konnten", sagt Projektleiter Anton Gustav Birnbaum.
Einmaliger Ausblick auf die Baustelle
Die Baustelle selbst stößt inzwischen auf großes Interesse. Schulen, Fachgruppen und zahlreiche Besucher:innen nutzen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Beim Messepark wird ab August Österreichs größter Baukran, mit 60 Meter in Aktion sein. Modernste Bautechnik und hunderte Menschen, die täglich Hand in Hand arbeiten, geben einen Eindruck wie eine Baustelle funktioniert. Schon bald kommt eine weitere Attraktion dazu: Eine Aussichtsplattform am Parkdeck eröffnet einen Blick auf dieses lebendige technische Meisterwerk.
Weitere Millionenaufträge an heimische Betriebe
Auch bei den Auftragsvergaben wurden wichtige Weichen gestellt. Die umfangreichen Haustechnikleistungen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich wurden ebenfalls an Vorarlberger Firmen vergeben. Den Zuschlag für Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär erhielt eine Arbeitsgemeinschaft der regionalen Unternehmen Intemann und Stolz, Ender, Hörburger sowie Dietrich. Auch zentrale Komponenten wie die Lüftungstechnik stammen mit Walter Bösch aus Vorarlberg. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung zählt nicht nur der Preis. Entscheidend sind Qualität, perfekte Zusammenarbeit und Partner, die das Gebäude auch in Zukunft betreuen können", erklärt Anton Gustav Birnbaum. „Die regionalen Unternehmen kennen einander, arbeiten eng zusammen und stehen auch langfristig als Ansprechpartner zur Verfügung."
Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 200 Millionen Euro zählt der Neubau des Messeparks zu den größten Bauprojekten Vorarlbergs.
(c) Udo Mittelberger















